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Jirí Panocha, Violine |
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Pavel Zejfart, Violine |
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Miroslav Sehnoutka, Viola |
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Jaroslav Kulhan, Violoncello |
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Das Panocha-Quartett wurde im Jahre 1968 von vier Studenten des Prager Konservatoriums gegründet. Der erste grosse Erfolg kam 1975, als das junge Ensemble den Laureatentitel im internationalen Streichquartettwettbewerb in Prag erwarb, dem schon ein Jahr später die Goldmedaille beim Wettbewerb in Bordeaux folgte. Das Quartett musizierte regelmässig in nahezu allen Ländern Europas und in Übersee: Es konzertiert regelmässig in den USA und auch in Neuseeland, Australien, Japan, Israel, Mexico und in anderen Ländern. Das Panocha-Quartett beteiligte sich an prominenten internationalen Musikfestivals, wie z.B. in Edinburgh, Salzburg, Prag, Menton, Dubrownik, Tel Aviv, Kuhmo, Mondsee und Ittingen.
Neben ihrer umfangreichen Konzerttätigkeit sind die Musiker auch als Pädagogen tätig. Sie geben regelmässig Meisterkurse bei der Kusatsu International Music Academy (Japan) und der Yale Summer Music School (Norfolk/USA). Eine intensive kammermusikalische Zusammenarbeit verbindet die Musiker mit dem Pianisten András Schiff, mit dem sie weltweit zahlreiche Konzertprojekte sowie eine CD-Einspielung realisierten.
Das Panocha Quartett spielte zahlreiche Schallplatten- und CDs für die tschechische Firma Supraphon ein. Schon im Jahre 1988 erhielt es die "Goldene Schallplatte". Eine weitere, wichtige Auszeichnung war der "Grand Prix de l'Académie Charles Cros Paris" für die Einspielung der Streichquartette Nr. 4 und 6 von Bohuslav Martinu. Nach Vollendung der Gesamteinspielung von Dvoráks Streichquartetten (und -quintetten) hat sich das Quartett dem tschechischen Komponisten Zdenek Fibich zugewandt.
Das vorrangige Interesse des Panocha-Quartetts gilt der tschechischen Musik, besonders den Werken Dvoráks, Martinus und Janáceks. Sein breites Repertoire enthält jedoch auch zahlreiche Werke der Wiener Klassiker, besonders die Quartette von Joseph Haydn, ebenso aber auch die grossen Quartette der Romantiker und der bedeutsamen Meister des 20. Jahrhunderts, wie z.B. Bartók und Schostakowitsch.

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